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Hamster – das flauschige Haustier im Terrarium

Hamster werden immer öfter im Terrarium gehalten. Es hat mehrere Gründe, warum es für diese Tiere besser ist, nicht in einem Käfig zu leben. Bevor Du Dir jedoch einen Hamster zulegst, solltest Du Dir, wie bei jedem anderen Haustier, ein paar Fragen stellten. Wie alt wird der Hamster? Wie sollte er gehalten werden? Ist der Hamster wirklich nachtaktiv? Wir haben uns ausführlich mit dem Thema befasst und wollen Dir hier die wichtigsten Informationen zukommen lassen.

Die wichtigsten Fakten über den Hamster

Hamster Terrarium

Diese Tiere werden, je nach Art, so groß wie Mäuse oder Ratten. Die Körperform ist abgerundet oder walzenförmig. Dies muss so sein, damit sich der Hamster in unterirdischen Gängen einfach fortbewegen kann. Der Hamster gehört nämlich zu den wühlmäuseartigen Lebewesen. Der kurze Stummelschwanz ist nahezu funktionslos. Der Hamster verfügt über starke Gliedmaßen, die das ständige Laufen gewohnt sind. Die Vorderpfoten benutzt das Tier, um zu graben, zu klettern, sich zu putzen und Nahrungsmittel festzuhalten. Die meisten Hamster zeigen eine graue bis braune Fellfarbe. Das Fell ist weich und dicht.

Die Nase: Der Hamster verfügt über einen ausgezeichneten Geruchssinn. Er kann Nahrung orten und diese auf Genießbarkeit überprüfen, bevor er zu fressen beginnt. Die langen Haare an der Nase dienen dem Tasten. So kann das Tier sich im Dunkeln problemlos fortbewegen und auch die Beschaffenheit der Umgebung wird mit den Tasthaaren untersucht.

Die Augen: Der Hamster verfügt über große schwarze Augen. Sehen kann er jedoch nicht besonders gut. Lediglich Schatten und Bewegungen in der Umgebung werden wahrgenommen.

Die Ohren: Dank der großen trichterförmigen Ohren besitzt der Hamster einen außerordentlich guten Gehörsinn. So ist gewährleistet, dass Feinde und Beutetiere mühelos wahrgenommen werden können. Die Ohren werden übrigens beim Schlafen an den Kopf angelegt, um weniger störende Geräusche wahrzunehmen.

Wie und wo leben Hamster?

Die Tiere leben hauptsächlich in trockenen Gebieten. Vor allem Wüstenränder, Lehmwüsten, Bergsteppen und Flusstäler sind dicht besiedelte Gebiete. Die kleineren Arten leben hauptsächlich in der Halbwüste und in der Wüste. Häufig findet man eine Vielzahl von Exemplaren in Gemüsegärten und Getreidefeldern. Es gibt etwa 20 verschiedene Hamsterarten, welche ursprünglich aus Europa und Asien kommen. Die beliebtesten Haustiere sind der Goldhamster, der Teddyhamster und der Zwerghamster.

Der Hamster lebt fast ausschließlich unter der Erde. Er baut große Nester, welche meist aus mehreren Kammern bestehen. Die Kammern sind durch Gänge miteinander verbunden. Diese Kammern dienen als Futterspeicher, als Toilette und als Schlafplatz. Es handelt sich um nacht- und dämmerungsaktive Tiere, welche ihr Leben als Einzelgänger führen. Lediglich zur Fortpflanzung lebt er mit seiner Familie zusammen. Hamster sind sehr aggressiv ihren Artgenossen gegenüber. Eine Bedrohung erkennt man daran, dass der Hamster sich auf den Rücken wirft und schrille Schreie von sich gibt. Auch bei Hamstern in Gefangenschaft kann man dieses Verhalten beobachten.

Wie Dein zukünftiges Haustier satt wird

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Hamster sind hauptsächlich Pflanzenfresser, die vor allem Samen sehr lieben. Sprossen, Wurzeln, Früchte, Blätter und Blüten stehen ebenso am Speiseplan. Feldfrüchte, wie Weizen, Gerste, Hirse, Sojabohnen, Kartoffeln, Karotten, Rüben und Erbsen sind sehr beliebte Nahrungsmittel. Selten verspeisen Hamster aber auch Insekten, kleine Mäuse und Jungvögel. Eine Kammer im Bau wird als Speisekammer genutzt, sodass stets genügend Futtermittel vorrätig sind. Der Hamster kann seine Nahrungsmittel ohne Probleme in den großen Wangentaschen nach Hause transportieren. Lediglich große Nahrungsteile werden zwischen den Schneidezähnen transportiert. Beim Transport der Nahrung muss der Hamster schnell sein, denn er hat einige Fressfeinde. Diese sind beispielsweise das Wiesel, Greifvögel und Füchse. Wundere Dich also nicht, wenn Dein Tierchen mit vollen Wangentaschen wild durch das Hamster Terrarium läuft.

Wie du den Hamster als Haustier hältst

7 Gründe, warum Du ein Hamster Terrarium haben solltest und keinen Käfig

1. Hohe Einstreu möglich

Da der Hamster gerne gräbt, sollte sich möglichst viel Einstreu im Terrarium befinden. Im Hamster Terrarium ist es möglich mindestens 10 cm hoch einzustreuen.

2. Geringere Verletzungsgefahr

Ist Deinem zukünftigen Haustier langweilig, könnte es am Gitter hochklettern. Dabei könnte es zwischen den Gitterstäben hängenbleiben oder abstürzen. Im Hamster Terrarium ist das nicht möglich und somit ist die Verletzungsgefahr durch Stürzte sehr minimal.

3. Dein Hamster hat weniger Möglichkeiten auszubrechenHamsterterrarium oder Hamsterkäfig

Käfige besitzen eine Wanne aus Plastik. Der Hamster nagt gerne und kann sich sehr schnell durch das Plastik aus seinem Wohnraum beißen. Im Hamster Terrarium ist das Ausbüchsen in dieser Form nicht
möglich.

4. Kein Nagen am Gitter

Oft nagen die kleinen Tierchen am Gitter vom Käfig. Das ist nicht nur sehr laut, sondern schadet auch dem Hamster. Meist ist dies ein Zeichen von Langeweile. Im Terrarium kann dieses Zwangsverhalten nicht auftreten.

5. Mehr Gestaltungsmöglichkeiten

Die Rückwand eines Terrariums kann schöner gestaltet werden und so kann der natürliche Lebensraum besser nachkonstruiert werden. Stabile Klettermöglichkeiten können problemlos ins Terrarium gestellt werden.

6. Das Tier kann schonender aus dem Terrarium geholt werden

Das Terrarium hat Schiebetüren an der Frontseite. Daher ist es einfacher Dein Haustier aus dem Terrarium zu holen, als aus dem Käfig. Die meisten Käfige können nur oben geöffnet werden. Greifst Du nun mit Deiner Hand von oben nach dem Hamster, ist dies ein extremer Stress für ihn und er fühlt sich bedroht.

7. Die Größe ist entscheidend

Der Wohnraum sollte 100x50x50 cm nicht unterschreiten. Die meisten Käfige sind in dieser Größe nicht erhältlich. Terrarien hingegen schon.

Wie Du das Hamster Terrarium richtig einrichtest

Welcher Bodengrund sollte verwendet werden?

Du hast zwei Möglichkeiten bei der Wahl der Einstreu. Entweder verwendest Du die handelsübliche Kleintierstreu oder die Naturstreu. Die Naturstreu hat den Vorteil, dass sie unbehandelt und nicht gepresst ist. Dadurch staubt es weniger und die Streu verfängt sich weniger im Fell Deines Lieblings. Zudem ist diese weitaus saugfähiger, als die normale Kleintierstreu. Heu oder Stroh sind ebenso ein wichtiger Bestandteil des Hamsterheims. Dies dient einerseits als gutes Versteck und andererseits als vollwertige Nahrung.

Welches Haus eignet sich im Hamster Terrarium?

Dein zukünftiges Haustier benötigt unbedingt ein Häuschen, um sich zu verstecken und ein Nest zu bauen. Vom Material her eignet sich Ton oder Holz. Das Tonhäuschen muss unlasiert sein und vom Holz her darf kein Tannen- oder Nadelholz verwendet werden. Diese Holzarten sind reines Gift für den Hamster. Ein Häuschen aus Plastik empfehlen wir nicht, da dies ein hohes Verletzungsrisiko birngt. Von der Größe her ist ein Häuschen mit den Maßen 20x15x15 cm ideal für Deinen Liebling. Achte aber darauf, dass die Türen groß genug sind, sodass Dein Hamster auch mit gefüllten Backen leicht ein- und auslaufen kann. Wir empfehlen Dir, ein Mehrkammerhaus zu verwenden. Dieses sollte ein abnehmbares Dach haben, da Du so leichter kontrollieren kannst, ob Dein Hamster wohl keine frischen Nahrungsmittel lagert. Diese würden schimmeln und so könnten sich Bakterien im Haus bilden.

Wie Dein Hamster sich ausreichend bewegen kann

Im Handel gibt es viele verschiedene Laufräder zu erwerben. Manche sind aus Plastik, manche aus Holz und wieder andere aus Kork gefertigt. Wir empfehlen Dir ein Laufrad aus Plastik zu verwenden, da Dein Liebling während des Laufens oft uriniert. Dieses ist am einfachsten zu reinigen. Achte aber darauf, dass die Lauffläche zu ist, sodass Dein Hamster nicht mit den Füßen zwischen den Plastikstreben stecken bleiben kann. Ein Laufrad aus Holz ist weniger geeignet, da Dein Liebling dieses anknabbern könnte und so scharfe Kanten entstehen. Laufräder aus Metall haben im Hamster Terrarium nichts verloren.

Wie Dein Tierchen seinen Klettertrieb ausleben kann

Je nach Hamsterart wird Dein Liebling mehr oder weniger gerne klettern. Hierfür kannst Du sogenannte Weidebrücken erwerben, welche sich in alle Richtungen biegen lassen. Du kannst Dein Hamster Terrarium einrichten, wie Du möchtest. Dein Hamster wird sich über Abwechslung freuen. Holz von Obstbäumen ist ebenso geeignet, um Klettermöglichkeiten zu schaffen.

Der Grund, warum Chinchillasand ins Hamster Terrarium muss

Nicht jeder Hamster nimmt das Hamsterklo an. Du kannst aber eine Schale aus Porzellan oder Keramik, niemals aus Plastik, in eine Kammer des Hauses stellen. Am besten füllst Du diese mit Chinchillasand auf und legst ein wenig Streu, welches vorher als Toilette benutzt wurde, in den Sand. So ergeben sich die besten Chancen, dass Dein Liebling das Hamsterklo auch als solches benutzt. Ganz stubenrein werden Hamster jedoch nie. Eine große Schüssel mit Chinchillasand sollte sich ebenfalls im Hamster Terrarium befinden, denn die Tiere baden sich gerne. Dieser dient zur Reinigung des Fells.

Muss eine Futterschüsseln ins Hamster Terrarium?

Grundsätzlich sollte eine Futterschüssel mit einem Durchmesser von 5-6 cm zur Verfügung stehen. Diese sollte aus Stein oder Ton gefertigt sein, damit sie stabil genug ist, um ein Umwerfen durch den Hamster zu verhindern. Eigentlich bräuchte Dein Hamster für das Trockenfutter keine Futterschüssel, denn in freier Natur sammelt das Tier das Fressen auch vom Boden auf und reinigt es in den Hamsterbacken. Gerade für Salat und Gemüse eignet sich eine Futterschüssel, denn sonst kann es schnell zu feuchten, unhygienischen Bedingungen im Hamster Terrarium kommen.

Wie Du Deinem Haustier Wasser anbieten kannst

Damit Dein zukünftiges Haustier mit genügend Flüssigkeit versorgt wird, sollte stets eine Tränke zu Verfügung stehen. Eine Schüssel mit Wasser eignet sich dafür nicht. Dein Tierchen würde dies wahrscheinlich als Klo verwenden. Außerdem würde zu viel Wasser ins Hamster Terrarium gelangen und die Streu würde feucht werden. Daher ist es sinnvoller eine Wasserflasche, die sogenannte Nippeltränke zu verwenden. Dies ist ein Wasserröhrchen mit einem Kugelventil. Für das Hamster Terrarium kann man die Tränke mit Saugnäpfen erwerben.

Brauchen Hamster eine Toilette?

Nicht jeder Hamster nimmt das Hamsterklo an. Du kannst aber eine Schale aus Porzellan, niemals aus Plastik, in eine Kammer des Hauses stellen. Am besten füllst Du diese mit Chinchillasand auf und legst ein wenig Streu, welches vorher als Toilette benutzt wurde, in den Sand. So ergeben sich die besten Chancen, dass Dein Liebling das Hamsterklo auch als solches benutzt. Ganz stubenrein werden Hamster jedoch nie.

Die Nahrungsmittelliste

Wir möchten Dir hier eine kleine Liste mit geeigneten Nahrungsmittel zusammenstellen, sodass Du den Speiseplan auf einen Blick hast.

Frischfutter:                                         

* Ahorn

* Basilikum

* Birkenzweige in kleinen Mengen

* Brennnessel

* Dill

* Gänseblümchen

* Katzengras

* Kornblume

* Löwenzahn

* Minze in kleinen Mengen

* Obstbaumzweige

* Pappel

* Petersilie

* Ringelblume

* Salat

* Sonnenblumen

* Thymian

* Wildkräuter

Gemüse:

* Brokkoli

* Chicoree

* Fenchel

* Gurke

* Paprika

* Tomate

* Zucchini

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